Sein Bestand in Deutschland

Früher waren die Rufe der Schreiadler im gesamten norddeutschen Tiefland bis nach Schleswig-Holstein hin zu hören. Großräumige Zerstörung naturnaher Laubwälder, die Zerschneidung der Landschaft durch Straßenbau und eifrige Eiersammler führten zu einem starken Rückgang des Bestandes.

Heute kommt der Schreiadler in Deutschland nur noch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg vor. Sein Hauptverbreitungsschwerpunkt liegt mit etwa 80 von deutschlandweit etwa 100 Brutpaaren in Mecklenburg-Vorpommern, deshalb haben wir eine ganz besondere Verantwortung, alles für den Schutz dieses seltenen und interessanten Vogels zu tun.